Mitgliederversammlung der Initiative Auge e.V. in Mannheim

Initiative - News

Am 13.03.2010 fand die 12. Mitgliederversammlung der Initiative Auge in den Räumen des Universitätsklinikums in Mannheim statt. Nach einem Rückblick auf die Entstehung der Initiative Auge durch die erste Vorsitzende Frau Huser und der Abarbeitung diverser Tagesordnungspunkte fand die Wahl zum neuen Vorstand ab 01.01.2011 statt.
Da die erste Vorsitzende Frau Huser und der Finanzvorstand Herr Bleile nach 12-jähriger Mitarbeit im Vorstand nicht mehr zur Verfügung stehen, wurde der Dipl.-Ingenieur D.W. Staubitzer, der selbst Betroffener ist, als erster Vorsitzender mit überwältigender Mehrheit gewählt. Er wird u. a. die Pressekontakte pflegen. Als zweite Vorsitzende wurde Frau Dr. Gudrun von Thun und Hohenstein-Blaul einstimmig bestätigt. Sie wird ihre wissenschaftliche Arbeit für die Mitglieder fortführen. Als dritte Vorsitzende und Finanzvorstand wurde Frau Gabriele Biegel gewählt. Inzwischen ist die Homepage der Initiative Auge http://www.initiative-auge.de barrierefrei und somit auch problemlos allen Sehbehinderten zugänglich. Insgesamt soll das Angebot über die Homepage künftig mit einem Mitgliederbereich ausgeweitet werden.

Nach der Mitgliederversammlung fand am Nachmittag ein Symposium im Patientenhaus statt. Der Klinikdirektor der Augenklinik am Universitätsklinikum Mannheim, Herr Prof. Dr. med. Jost B. Jonas, berichtete sehr verständlich und anschaulich über die neuesten Erkenntnis bei der medikamentösen und operativen Therapie von Augenerkrankungen (Glaukom-, Katarakt- und Makuladegeneration) Eine rege Diskussion bestätigte das Interesse an dem Thema.

Die Initiative Auge ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von Betroffenen, Angehörigen, Ärzten und Wissenschaftlern. Zwölf Jahre nach ihrer Gründung und mit einer Mitgliederzahl von 1.650 bundesweit, haben sich die Aufgaben der Initiative Auge inzwischen gewandelt. Die allgemeine Aufklärung der Bevölkerung über das Krankheitsbild Glaukom ist nicht mehr so dringlich erforderlich wie zu Anfang. Immer wichtiger geworden ist hingegen die regelmäßige Information Betroffener über neue Erkenntnisse aus Medizin und Wissenschaft, wie sie in den vierteljährlichen Rundbriefen enthalten sind. Im Internet steht zudem ein Forum http://www.glaukom-forum.eu zum Erfahrungsaustausch Betroffener zur Verfügung.

DS/180310