Glaukom Therapie
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 13:07 Uhr
Augenerkrankungen - Glaukom Diagnostik
Glaukomtherapie
Die Therapie des Glaukoms geschieht in den allermeisten Fällen durch Eintropfen spezieller Medikamente in den Bindehautsack. Ist hiermit eine ausreichende Drucksenkung nicht möglich, besteht die Option der Lasertherapie, ggf. in Kombination mit Tropfen. Erts wenn die oben genannten Methoden versagen, wird die operative Therapie des Glaukoms notwendig.
In der modernen Glaukomtherapie hat sich viel getan, wir haben neue potentere Tropfen und beobachten hierbei mehr Nebenwirkungen, wie z. b. ein trockenes oder ein rotes Auge. Die Glaukomtherapie lebt von der Kontrolle. Es langt nicht einmal im Jahr aus, den Sehnerv zu kontrollieren, sondern drei bis viermal im Jahr.
Galt vor einigen Jahren noch der Grundsatz, die Glaukomtherapie so lange wie möglich mit Tropfen zu beherrschen, so hat sich dieser Gesichtspunkt mittlerweile geändert. Man sollte die Patienten viel früher operieren, bevor das Gesichtsfeld einbricht und es zu weiteren irreparablen Schädigungen kommt, so Prof. Dr. Markus Kohlhaas vom Dortmunder St.-Johannes-Hospital.
Kombinierte Operation des grauen Stars und des Glaukoms
Wird eine Glaukomoperation mit der Operation des grauen Stars kombiniert, wird ein Abfluß geschaffen, durch den Flüssigkeit aus dem Augeninnern unter die äußere Augenhülle abfließen kann. Dies wird üblicherweise nach der Entfernung der Linse gemacht. Durch die Schaffung dieses zusätzlichen Abflusses kann der Augendruck gesenkt werden.
Was geschieht nach der Operation des grauen Stars?In den Tagen und Wochen nach dem Eingriff sind häufige Kontrollen bei Ihrem Augenarzt erforderlich. Verschiedene Augentropfen sind notwendig, um die Heilung zu unterstützen und einer Entzündung vorzubeugen. Wenn die Heilung abgeschlossen ist, wird eine neue Brille verordnet, um die verbesserte Sehkraft voll nutzen zu können.
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